Das Mengeder Gaudium hinterlässt Eindruck!

IMG_7530Am Wochenende vom 05.-07. Juni 2015 fand das mittlerweile 8. Mengeder Gaudium im Volksgarten, Dortmund Mengede statt. Dieser eher kleine und gemütliche Mittelaltermarkt schien zunächst sehr unscheinbar und wenig spektakulär, denn kostenfreie Parkplätze, Shuttle-Tranfsfer vom Bahnhof und zurück sowie freier Eintritt bedeuten meist wenig Unterhaltung und Attraktionen. Wer aufgrund des weit verbreiteten Gedankens „Für großartige Events muss der Besucher weit in das Portmornai greifen“ von diesem Markt fern bleibt, der verpasst etwas!

IMG_7540Zwar waren Eintritt und Parken kostenfrei, man konnte jedoch hier und an jeglichen Ständen für „Hilfe für Nepal“ spenden. Auch das Programm war mit tollen Attraktionen ausgefüllt: Diverse Gaukler und Spielleute wie beispielsweise Emscherflute, Nachtwind und die Pummelelfen zauberten eine enorme Stimmung. Zudem konnte man sich jeden Abend von einer Feuershow verzaubern lassen, lassen und gemütlich ohne Gedränge bei den Marktständen stöbern, sich beraten lassen und auch ein längeres Gespräch mit den Händlern führen. Der Falkner nahm sich die Zeit, Fragen zu seinen Vögeln zu beantworten und zugleich konnte ein schönes Erinnerungsfoto mit dem Lieblingsvogel ergattert werden. Die Drachenschenke, welche auf keinem Mittelaltermarkt fehlen darf, war direkt mit dem Zuber verbunden, wodurch man den einen oder anderen Trunk direkt bestellen und während des Zuberns genießen konnte. Ein Highlight der Zuber ist der Rekordversuch jedes Jahr. Im Jahr 2014 schaffte man es 24 Personen gleichzeitig in die Zuber zu bekommen. Eine Meisterleistung, welches dieses Jahr leider nicht überboten werden konnte.

Was es sonst noch auf dem Markt für Besonderheiten gab und wie grandios die Feuershow von Wallburg in Flammen war, könnt ihr im kompletten Artikel auf Zillo Medieval lesen!

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MPS HoWe 2015

Ein Ende der ersten Hälfte des MPS-Marathons war für mich das MPS in HoWe. Denn danach werden erst mal kleinere Märkte und Events angesteuert. Demnach wollte ich das Event voll auskosten und neben der Bands, die Atmosphäre und Besonderheiten einfangen. Doch schon die Hinfahrt wurde zu einem spannenden Abenteuer….

MPS HoWeNachdem alle Mitfahrer in Hamburg eingesammelt waren steuerten wir die Autobahn Richtung Norden an, da wir jedoch nicht die genaue Strecke kannten, wurde das Ziel in das Navi eingegeben. Aufgrund der lustigen Stimmung im Auto verging die Zeit wie im Fluge… und auch die Ausfahrt flog quasi an uns vorbei, so dass wir erst in Wacken die Autobahn verließe. Für einen kurzen Moment überlegten wir, unsere Zelte bereits jetzt schon in Wacken aufzuschlagen, konnten uns jedoch dagegen entscheiden. Bei der nächsten Kreuzung wurden wir stutzig, da uns das Navi weiter „geradeaus“ führen wollte, laut der Beschilderung befand sich HoWe jedoch links und geradeaus HoLo…. Dem Bauchgefühl vertrauend fuhren wir links und mit einem weiteren Blick auf das Navi musste festgestellt werden, dass wir HoLo als Ziel eingaben…. Was ein Glück das diese zwei ähnlich klingenden Orten wirklich nebeneinander lagen…

Endlich angekommen wurde zunächst der Platz erkundet, der Spielplan verinnerlicht und die Händlern an den bekannten Ständen begrüßt und natürlich.. die Schuhe ausgezogen! Es ist ein wunderbares Gefühl Barfuß über das Gelände zu laufen, auch wenn der Wald mit den Steinen und Stöckchen eine gewisse Herausforderung darstellte. Vor allem, wenn man vor der Gaukler oder Feuerbühne tanzen wollte, ohne stets den Boden zu beobachten. Dafür befand sich die MPS Bühne vor einer wunderbaren Grünfläche, wo das Tanzen im Rasen richtig Spaß machte.

Bei der Betrachtung der Stände und dem Einfangen der Stimmung nutze ich die Möglichkeit meine Poi einzuweihen. Aufgrund einer guten Freundin konnte ich es einfach nicht unterlassen mir ein solch schönes Spielzeug für unterwegs anzueignen und hatte nun natürlich auch den Ehrgeiz damit umgehen zu können. Mit bunten Poi in den Händen lief ich also mit meiner Mittelaltergewandung über den Markt. Neben den bekannten Ständen befanden sich auch einige kleinere, welche aus der Nähe kamen und auch das Hexenbad konnte ich das erste Mal auf einem MPS betrachten und Versenken von Hexen im Wasser miterleben… zum Glück schien die Sonne… sonst wäre es sicherlich immens kalt gewesen in der weißen nassen Kleidung…..

Auch wollten wir uns das Bruchenball Turnier nicht entgehen lassen. Laut einiger Informationen fand dies auf dem Abseitsliegendem Turnierplatz statt.. Also verließen wir den volleren Besucherbereich und wanderten durch den Wald zum Turnierplatz, wo sich noch einige Herrlager im Ruhigen befanden. Jedoch mussten wir schnell feststellen, dass die Quelle nicht zuverlässig war, denn dies war definitiv der falsche Platz! Somit kehrten wir zurück zur Wiese und konnten doch noch einige Runden des Turniers betrachten. Eine sehr interessante Sportart, bei einem die letzten Kräfte geraubt werden können.

Bevor es zu den Abendkonzerten ging, drehten wir nochmals eine Runde über den Platz und genossen die verschiedensten Köstlichkeiten, wie den Zyklopenspieß, Hanffladen und Käsebörek. Auch eine neue Flasche Met durfte zum Abendkonzert nicht fehlen! Ye Banished Privateers war unser Hauptziel neben Omnia an diesem Abend. Während Omnia mit ihrer Musik ein Gefühl der Freiheit und Geborgenheit ausstrahlen und man einfach mitgerissen wird, so beschallen und begeisterten die Piraten das Publikum mit ihrer passenden, grandiosen Bühnenshow. Auch als die Technik nicht mitspielen wollte und nur ein lautes Knirschen aus den Boxen zu hören war, konnten Ye Banished Privateers ihr Improvisationstalent nutzen und sagen die Songs einfach laut ohne Mirko und forderten die Fans an, laut mitzusingen. Saltatio Mortis sowie Versengold spielten einige neue Songs, so dass man es kaum noch abwarten kann, bis die CD von Versengold im August erstmalig verfügbar sein wird. Für den gelungenen Abschluss des Marktes durfte natürlich der Pestumzug nicht fehlen. Wir wurden vor dem Pestausbruch gewarnt und einige Infizierte konnten gerade noch vor uns vom Umzug eingesammelt und verbrannt werden.

Eine Neuheit des MPS in HoWe war der Shuttle-Transfer, welcher die Besucher zu den Camps und dem Parkplatz via Bus beförderte. Die Strecke und Verfügbarkeit der Busse war optimal geplant, leider verhalfen die Busfahrer einem selten zum richtigen Ziel zu kommen, da keine Ansagen gemacht worden. Unsere Gruppe musste daher eine extra Runde mit dem Bus drehen, denn im Dunklen sah die Umgebung so anders und überall gleich aus. Aufgrund der Schutzmaßnahmen mussten wir am MPS-Gelände alle aussteigen, warten bis der Bus kurz gedreht hatte und durften wieder einsteigen… dieses Mal achteten wir angestrengt auf die Stationen, um dann an der richtigen auszusteigen und zum Parkplatz zu gelangen. Müde, kaputt und mit fantastischen Eindrücken ging somit um 3 Uhr am Pfingstmontag das MPS in HoWe für uns zu Ende.

Welches das nächste Event sein wird auf dem ich anzutreffen bin, steht noch nicht fest. Sicher ist jedoch dass ich mir das Hörnerfest im Juli sowie das MPS in Köln und Telgte nicht entgehen lassen werde. Wir sehen uns! Ich freu mich auf euch!!

Sonnige Grüße Eure ~Dely

Zur MPS Website: MPS HoWe

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MPS Dortmund 2015

Nur noch wenige Stunden… die Stimmung steigt… das kribbeln im Bauch wird größer, um 8 Uhr starten wir aus Hamburg zum MPS nach Dortmund. Das erste Mal, dass ich so lange auf einem MPS bin und zugleich vor Ort Zelten werde. Ich bin sehr gespannt, habe sicherlich etwas vergessen… hoffentlich spielt das Wetter mit, sonst erfriere ich wohl im Zelt. Diese Aufregung und Vorfreude ist unbeschreiblich. Ganze vier Tage das Feeling auf dem Mittelaltermarkt genießen, Freunde und Gleichgesinnte um sich haben und tolle Musik hören. Ich bin sehr gespannt auf den Platz und wie die Stimmung vor Ort ist. Am Donnerstag wird direkt Omnia als Höhepunkt auch uns warten. Am Wochenende werden wieder SAMO, Versengold, Knasterbart und viele kleinere Bands wie Saor Patrol und Rapalje zu hören sein. Ich freue mich darauf auf der Wiese oder im Stroh zu liegen, das Wetter zu genießen und abzuschalten. Natürlich freue ich mich über bekannte Gesichter vor Ort. Worauf freut ihr euch am meisten? Habt ihr Tipps für das erste Zelten auf dem MPS und erinnert euch noch daran wie es bei euch damals war?

Wir sehen uns in Dortmund!

Eure ~Dely

Donnerstags um 9 Uhr startete die Tour von Hamburg über HaIMG_7048nnover nach Dortmund zum MPS. Ganze vier Tage Mittelaltermusik, Barfuß auf der Wiese tanzen und die Gelassenheit und Natur genießen. Wir hatten eine etwas holprigere Anreise, als zuvor geplant, da der Kühler meines Autos plötzlich kaputt ging und ich somit mehrfach Wasser nachfüllen musste. Nach knapp vier Stunden Fahrt kamen wir dann heil in Dortmund an, steuerten den ersten Supermarkt an und erledigten unsere Einkäufe.

Bestens gerüstet wurde die Campsite des MPS Dortmund angesteuert, wo einige Freunde bereits einen Platz ausgewählt und „reserviert“ hatten. Beim Aufbau des Zeltes hörte man leider einige zynische Kommentare von anderen Campsitebesuchern. Ja, ein Plastikzelt ist nicht authentisch…doch kann sich nicht jeder ein großes Baumwollzelt leisten und ist nicht in der Lage es zu transportieren und allein aufzubauen… wirklich schade, dass es Menschen gibt, die dies scheinbar nicht berücksichtigen wollen. Nach dem Aufbau der Zelte und dem Einrichten des Schlafplatzes beschnupperte sich die Gruppe, denn nicht alle kannten sich und somit gab es eine gewisse Vorstellungsrunde. Zum Abend hin wurden dann die ersten Konzerte auf dem Markt besucht. Schönstes sonniges Wetter erwartete uns, so das sowohl Versengold als auch Omnia und Knasterbart zum Barfußtanzen vor der Bühne einzuladen. Es war einfach herrlich!

Durch das warme Wetter des Tages kam einem die Nacht jedoch sehr kalt vor. Trotz Schlafsack und IMG_7128dicken Decken kroch die Kälte nachts herein, so dass zu meiner Aufregung eine kalte schlaflose Nacht vor mir lag. Kaum am nächsten Morgen erwacht stand mein Beschluss fest: Ich brauche ein warmes Fell für die Nacht. Nach dem Aufstehen war dies also das erste nachdem ich auf dem Markt Ausschau hielt, ein warmes Fell für die Nacht und zudem eine längere Bluse, die Abends unter den Kleidern getragen werden konnte. Der Aufbau der Stände auf dem MPS Dortmund und das Sonnige Wetter luden zu mehrfachen Rundgängen über den Markt ein. Die meisten Stände konnten durch einen Rundgang in Form einer acht gefunden werden, weitere Stände befanden sich rund herum um den See. Wer wollte, konnte sich sogar sportlich betätigen und eine Runde auf dem See paddeln und den Markt vom Wasser aus betrachten. Zu Fuß konnte man den See jedoch auch gut umrunden und die Natur sowie die kleinen Schwäne begutachten. Bei den Klängen der Mittelaltersounds setzten wir uns an den See, beobachteten die Natur und genossen die Atmosphäre. Wundervoll!!!

IMG_7108Auch die weiteren Tage waren wie perfekt für ein MPS gemacht. Besondere Highlights waren Versengold, mit neuen Songs und dem Auftritt, dass Snorre ins Publikum kam, um von dort zu singen. Durch den vorherigen Auftritt von Samo waren die Boxen wohl überlastet, so dass Versengold einige Lieder ohne Unterstützung dieser auftrat. Snorre nahm es mit Leichtigkeit, lief durch die Menge, ließ die Fans mitsingen und glänzte mit seinem Improvisationstalent. Aber auch die Pulveraffen mussten improvisieren, als aus einer Box falsche klänge heraus kamen, welche die eigene Musik übertönte. Zum Glück konnte die Technik dies schnell beheben und das Programm weiter laufen. Und Cultus Ferox überraschte die Menge mit einer Feuertänzerin auf ihrer Bühne zum Abendkonzert hin. Highlights die das MPS einzigartig machten.

Unvergesslich war für mich auch meine erste Feuershow, welche ich auf dem MPS in Dortmund sehen durfte. Schnell fesselten mich die Feuerkünstler, so dass ich mir am nächsten Tag nicht die Chance entgehen ließ, um selbst einmal das Poi-Spielen auszuprobieren. Und tatsächlich auch ohne Feuer machte es schon sehr viel Spaß die ersten Bewegungen zu erlernen.

Nach solch aufregenden und ausgefüllten Tagen war es gar nicht schlimm, dass der Sonntag sich einregnete. Denn selbst beim Regen konnte man wunderbar tanzen und den Rhythmus der Musik spüren. Fast schon schade, dass es am Abend bereits zurück nach Hause in den Alltag ging. Mit zwei neuen Fällen, einem klimpernden Zigeunertuch und neuer Bluse trat ich den Rückweg an. Zudem mit neuen Erfahrungen und tollen Freunden, die mich wohl durch die MPS Saison 2015 begleiten werden. Ich bin schon gespannt, wie diese Saison weiter verlaufen wird. Eins ist jedoch sicher: Zu Hause werden erst mal POI bestellt, um ein wenig zu üben und auf dem nächsten Markt damit zu spielen!

~Dely

Zur MPS Website: MPS Dortmund

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MPS Luhmühlen 2015

Es ist soweit… das monatliche lange Warten hat ein Ende, denn nun beginnt die MPS Saison 2015. Die Fans warten schon seit dem Saisonende auf den Start in Luhmühlen und nach dem letzten Jahr kann ich dies durchaus verstehen.

MPS Luhmühlen - 18.04.2015 (106)Als MPS Neuling besuchte ich letztes Jahr 3 MPS und die Stimmung konnte mich sofort mitreißen und zu einem Mittelalterfan machen. Nachdem ich mich den Winter mehr mit der Szene auseinander setze, packte auch mich das Fieber, selbst einige Kleidung zu entwerfen, zu schneidern und anzuziehen. Gesagt getan, dieses Jahr werde ich also mehrere MPS besuchen, mich unter die Fan-Menge mischen und Feiern. Natürlich bin ich auch gespannt, welche tollen Outfits mich erwarten werden. Habt ihr selbst an einem Outfit gesessen? Hat man erst einmal angefangen, so möchte man gar nicht mehr aufhören, so ist zumindest meine Erfahrung.

Am Samstagmorgen geht es los! Endlich den MPS Start miterleben, tolle Menschen kennen lernen, feiern und die entspannte Atmosphäre genießen. Ich bin gespannt auf eure Kreationen und hoffe das auch meine den ersten Tanztest bestehen.

Hoffen wir auf super Wetter mit strahlendem Sonnenschein!!!! Für alle die den Auftakt nicht miterleben können, werde ich einen möglichst detailreichen Erfahrungsbericht darstellen, damit ihr das Feeling nachfühlen könnt.

Ich freu mich auf euch!

Eure ~Dely

Am Samstag klingelte der Wecker schon recht früh, um direkt zur Eröffnung des Mittelaltermarktes in Luhmühlen zu sein. Mit dem Auto fuhren wir zu viert los aus Hamburg, mit einem kleinen Umweg über Celle… zu viel Vorfreude führt zu Ablenkung und Nichtbeachtung von Straßenschildern… und kamen dann gegen 13 Uhr endlich auf dem MPS an. Kaum war ich auf dem Gelände, kamen die ersten Glücksgefühle wieder, die Sorgen und Lasten des Alltags waren wie verschwunden und ich konnte mich fallen lassen. Das frisch geschnittene Gras stieg mir in die Nase, der Geruch von Met war nicht weit und die Trommeln und Geräusche der ersten Mittelalterbands erfüllten die Luft.

Zunächst wurde also eine Runde zur ersten Bühne gedreht und der Spielplan begutachtet, um die Abendplanung festzulegen. Danach gab es den ersten Krug Met, der während des ersten Rundganges getrunken wurde. Herrlich wärmend zeigte sich die Sonne den ganzen Nachmittag, während die ersten Schnäppchen z.B. Fellen zum Verzieren der selbstgenähten Kleidung und neue Lederaccessoires ergattert wurden. Nach den ersten Runden und Begutachtung der neuen Kleider und Wahren für die Saison 2015 gesellten wir uns vor die Bühne und tanzten und sangen mit Versengold.

Ein wunderbarer Anblick! Strahlende Sonne, lachende Gesichter, Musik und tanzende Menschen: ein toller Saisonauftakt für MPS-Fans. Zum Abendprogramm in Luhmühlen gehörten wieder bekannte Bands wie Versengold, Omnia, Knasterbart und Saltatio Mortis, welche die Menge aufmischten und für die richtige Stimmung sorgten.

Ausgepowert, mit guter Laune und wundervollen Eindrücken ging der Abend dann auch noch bei trockenem Wetter zu Ende und die Heimfahrt wurde angetreten. Ein durchaus gelungener Auftakt der MPS Saison, der besser nicht hätte sein können.

Auch die neue Location brachte viel Platz und Ruhige Ecken mit sich, war aber dennoch übersichtlich und gemütlich. Die Stallungen befanden sich in verschiedenen Gebäuden und waren sehr sauber, schon fast ungewohnt für ein MPS. Auch der Platz war insgesamt so sauber, dass man Barfuß laufen konnte, ohne in Scherben oder Schmutz zu treten. Wir sind gespannt, ob der Platz auch nächstes Jahr wieder genutzt wird.

Für alle die nicht in Luhmühlen sein konnten, ergibt sich die nächste Chance am 30.04. um auf das MPS nach Dortmund zu fahren, welches bis zum 03.05.2015 stattfindet. Gern berichte ich euch auch von diesem Wochenende.

Bis bald,

~Dely

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Ein Konzert der Extraklasse – Versengold in Hamburg

Am Samstag um 20 Uhr öffnete das Logo in Hamburg die Türen für die erwartungsvollen Versengold-Fans. Der Ansturm war enorm, die Tickets schon seit Anfang November ausverkauft und das Logo so voll wie lange nicht mehr. Um 21 Uhr verdunkelte sich der Raum, die Bühne verschwand in einen blauen Nebel, bis Versengold hinauftrat.

Ein ach wundersamer Anblick war es, die Bremer auf der Bühne mit der niedrigen Decke zu sehen und man stellte sich geradezu die Frage, wie weit die Band sich wohl trauen würde zu Springen ohne sich den Kopf anzustoßen. Neben den bekannten Songs wie „Versengold“, „Drey Weyber“ und „Wem? Uns!“ wurden auch ruhigere und ältere Balladen gespielt. Auch konnte durch die Anwesenheit von Saskia der Song „Friedel und das Allgebraeu“ sowie „In einem Meer aus Wein“ mit weiblicher Stimme per formt werden.

Neben der abwechslungsreichen Songauswahl kam es zu einer weiteren Überraschung, das bekannte Abschlusslied von Versengold wurde dieses Mal mit Ansage in der Mitte des Konzertes gespielt. Die Menge konnte, soweit Platz vorhanden war, also schon nach der Hälfte des Konzertes noch mal richtig ausgelassen, springen, hüpfen und pogen und der einen oder anderen Person eine kühle nasse Bierdusche gönnen. Bei gefühlten 30 Grad trennte sich durchaus die hartgesottenen Festival- & Marktgruppe von den eher ruhigeren Zuhörern. Denn während ein großer Pulk an Menschen sich immer wieder in die warme, kuschelige Mitte drängten um weiter zu springen und zu feiern ohne das die Wärme Sie davon abhielt, so konnte man weitere Zuhörer auf den Stühlen sitzen, sich ruhig an Wände lehnend oder einfach wie ein festgewachsener Baum in den äußeren Bereichen stehen sehen.

image_5Trotz des gemischten Publikums und der kleinen, vollen und somit warmen Location war das Feeling atemberaubend. Immer wieder wurde Paule das Brett mit verschiedenen Geburtstagssongs beglückt, welche die ganze Menge mitsang. Die Textsicherheit der Hamburger ist sogar Versengold positiv aufgefallen, so gönnte sich Snorre Snoerkelfrey teilweisekleine Pausen, da er sich auf die Stimmen der Hamburger verlassen konnte.

Nach gut Zwei Stunden wildeste Schunkelei und Feierei wurde uns noch die Absolution erteilt und nach einer kurzen Pause mischten sich die Bremer unter das Volk. Es wurden Autogramme gegeben, Fotos gemacht und natürlich bekam der Paule auch fleißig Geburtstagsgeschenke von seinen Fans.

Selbst auf dem Heimweg konnte man die Klänge von Versengold noch von einigen Fans hören und man schwelgte schnell wieder in Erinnerungen an die letzten Stunden. Dieses Konzert wird wohl noch lange in Erinnerung der meisten Besucher bleiben und auch die Geburtstagsfeier wird Paule wohl nicht so schnell vergessen….

~Dely

Website von Versengold: Hier Klicken

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Omnia live im Knust Hamburg 2014

Waldklänge, berauschende Geräusche und dazu Gesang und einzigartige Melodien, das sind unverkennbar Omnia. Die niederländische Musikgruppe lässt sich dem Genre Pagan Folk zuordnen und unterhält Mittelalterfans auf sämtlichen Märkten und Festivals.

cd omniaJetzt sind sie aufgrund der Earth Warrior Tour am Freitag live in Hamburg und zeigen im Knust, dass ihre Klänge auch bedachte Hallen erfüllen können. Ihr gleichnamiges Album Earth Warrior erschien dieses Jahr als ihr mittlerweile 14. Album und wird natürlich größtenteils live zu hören sein. Mit welchen Klängen sie uns noch verzaubern werden und ob wir evtl. den ein oder anderen neuen Song schön zu hören bekommen, wird sich zeigen.

Um 20:00 Uhr werden die Türen für den Einlass geöffnet und ab 21:00 Uhr wird Omnia die Bühne am 28. November 2014 im Knust betreten. Nur noch wenige Tage also, um in die Welt des Pagan Folks abzutauchen. Wir sind gespannt auf die großartigen Outfits, die mitreißende Bühnenshow und die großartige Musik, welche wir von Omnia bereits gewohnt sind.

Für alle, die keine Karte mehr für das ausverkaufte Konzert erhalten haben, versuchen wir die Atmosphäre durch einen Nachbericht und Fotos einzufangen.

Wir freuen uns auf ein ausgelassenes  Konzert.

 ~Dely

Über Omnia von der Band selbst:
Omnia zelebrieren „PaganFolk“, eine einzigartige Mischung aus paganistischer, keltischer und Weltmusik, in der die Natur, unser lebendiger Planet und die persönliche Ausdrucksfreiheit die Hauptthemen bilden. Die äußerst ungewöhnlichen handgemachten Akustikinstrumente, die von der Band genutzt werden, waren bereits auf zahllosen Mittelalter-, Celtic-, Gothic-, Weltmusik- und Fantasyfestivals zu hören, genauso wie bei den Omnia-Touren auf Bühnen und Clubs in Holland und Deutschland. Omnia produzieren und managen sich selbst. Sie haben dabei eine deutliche Botschaft von AntiKommerzialismus und der Warnung vor Umweltzerstörung durch die Menschen im Gepäck. Diese Botschaft wird zum einen durch die Mittel der Musik selbst zu den Hörern getragen, zum anderen durch die vielen Texte, Reden und Gedichte zwischen den einzelnen Liedern. Das führt zu einer Art „predigen“ des Frontmannes und selbst ernannten Paganismus-Papst“ Steve Sic.

Die Konzerte von Omnia sind (neben der Musik) auch für satirischen Humor, ihren Bildreichtum  und den einmaligen anarchistischen Zugang zu antiker europäischer Religion und Musiktradition bekannt. Trotz der Tatsache, dass es sich bei Omnia um eine völlige Indie-Undergroundband handelt, ohne Verbindung zu den üblichen Plattenfirmen und der Musikindustrie, ist es der Band gelungen, den Respekt der Kollegen zu gewinnen und sich in die Herzen und Gedanken von Hörern aller Altersstufen und musikalischer Vorlieben zu stehlen. Die Band hat schon viele Menschen zu größerer Kreativität und einem tieferen Naturverständnis geführt. Omnia ist – im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Bands – keine Zweckgemeinschaft zum Geldverdienen. Für die Band ist ihre Musik zugleich ihr Lebensstil. Sämtliche ihrer Kompositionen drücken diese Lebensweise aus. Das wird deutlich, sobald man Omnia hört und spielen sieht.

Lineup:
SteveSic Evans-van der Harten (vocals, flutes, bouzouki)
Jenny Evans-van der Harten (vocals, piano, neo-celtic harp, bodhra  n)
Daphyd Crow Sens (didgeridoo, slideridoo and vocals)
Rob van Barschot (drums and percussion)

Tourdaten:
27.11. Matrix Bochum
28.11. Knust Hamburg
29.11. K17 Berlin
03.12. Jokus Giessen
04.12. Hirsch Nürnberg
05.12. Backstage München
06.12. club VAZ St Pölten
13.12. De Meester Almere
Website: Worldofomnia

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