Mobilere Arbeitswelt erfordt neue IT-Sicherheitskonzepte

Noch ist die Konzert und Festivalsaison nicht gestartet, daher gibt es heute einen Einblick in einen ganz anderen Themenbereich: Recht und IT-Sicherheit. Das Leben und die Arbeitswelt verändern sich immer mehr dank des Internets und immer neuen Kommunikationswegen. Wir alle werden mobiler. Es ist daher nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen im Homeoffice oder sogar von unterwegs aus überall ihrer Arbeit nachgehen können und sich der Job an die individuellen Gegebenheiten des Einzelnen anpassen kann. Allerdings müssen dabei der Datenschutz und ebenso das Arbeitsrecht beachtet werden. Was vor vielen Jahren noch undenkbar war, ist heutzutage längst möglich:

Neue Zeitmodelle und individuelle, flexible Arbeitszeiten an jedem Ort der Welt können in die Firmenstruktur integriert werden. Und auch die Rechtslage ist an die mobilen Arbeitsweisen anpassbar.

Was für technische und organisatorische Dinge beachtet werden müssen und welche neuen Möglichkeiten sich durch neue IT-Sicherheitskonzepte bieten, verdeutlich ganz gut der folgende Artikel: www.datenschutz-notizen.de

~ Dely & CSC

 

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Es wird schärf mit Großstadtgeflüster im Übel und Gefährlich Hamburg

grossstadtgefluester-ich-boykottiere-dich-episode-2-175142Es wird wieder laut in Hamburg, denn am 17.11.2016 ist Großstadtgeflüster wieder da und heißt im Übel und Gefährlich ein. Einige wenige Tickets sind für die Fickt-Euch-Allee-Tour 2016 noch übrig, das Konzert in Hamburg um 21 Uhr ist allerdings ausverkauft!

Schon letztes Jahr war die Stimmung großartig und die Erwartungen sind natürlich groß, dass es wieder so toll wird. Vermutlich wird es einige altbekannte Songs aber auch viele von ihrem neuen Album „Ich boykottiere dich“ welches im September erschienen ist, geben.

Den einzigartigen Stil der dreiköpfigen Band kann man sprachlich kaum zum Ausdruck bringen, es gilt also: Einfach mal reinhören oder zum Konzert gehen und sich von der riesen Stimmung überzeugen lassen! Denn für ihre lockere Art über das Leben zu singen und Dinge auf den Punkt zu bringen sind Großstadtgeflüster wohl bekannt!

Ich bin gespannt wer alles am Donnerstag mit abtanzt in Hamburg!

~Dely

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Dely: Einblicke – Erfahrungen – Verständnis

Dez 2016: Stück für Stück versuche ich der Welt oder zumindest den sich darin befindenden Bekannten und Freunden von mir zu erklären, wer ich bin, wieso ich bin wie ich bin und so mit meiner Krankheit besser umzugehen und mir wohl Tatsachen selbst vor Augen zu halten. Ich denke viel nach, analysiere und mache mir Gedanken, die dann häufig zu sich abwärts kreisenden Spiralen führen. Und dann ist es ganz einfach sich selber herunter zu ziehen. Häufig schaffe ich es, mich rechtzeitig aus diesen Spiralen selber heraus zu holen, doch dies gelingt nicht immer.

Sicherlich kennt es fast jeder, dass man Situationen nicht versteht, darüber nachdenkt und verschiedene Verhaltensweisen an den Tag legt. Das tue ich auch, nur bin ich bei Entscheidungen radikaler und viel sensibler was die Wirkung von Menschen angeht. Schon immer war ich ein sehr emotionaler Mensch, man sagt zwar das Waagen sehr ausgeglichen sind, doch das traf auf meinen Charakter noch nie zu. Nun weiß ich endlich woher das kommt und das es Möglichkeiten gibt mit dieser Charaktereigenschaft umzugehen und sie zu akzeptieren anstatt sie dauerhaft verändern zu wollen, sich selbst darüber aufzuregen und sie als störend zu empfinden. Ich bin sehr sensibel und emotional, neige daher schnell zur Überreaktion und radikalen Rundumschlägen. Dies ist im negativen als auch im Positiven gemeint.

Ich kann mich über Kleinigkeiten sehr schnell aufregen, in Aussagen viel Gewicht hineinlegen und sie extrem negativ interpretieren. Ein „Das hätte ich aber anders gemacht“ Wird von mir also gleich negativ als Kritik angesehen wie ein „So wie du das machst ist das scheisse“ und bei 2-3 solcher Sätze bin ich großartig darin mir diese negative Interpretation einzureden, bis ich es glaube, es anders mache oder die Aufgabe komplett sein lasse. Ein Nachfragen, wie Dinge gemeint waren, lerne ich gerade erst. Es ist viel einfacher für mich, Dinge zu analysieren und zu interpretieren. Simple Aussagen bekommen dann extremes Gewicht und eine extrem negative oder positive Wertung. Ich komme mir wie ein Außenseiter vor, wenn mir jemand erzählt, wozu man sich verabredet, mit Freunden was unternimmt etc. mich aber nicht einlädt oder fragt ob ich auch Interesse daran habe. Ich denke dann oft, die Personen möchten mich nicht dabeihaben und halten es mir aber dann auch gern vor Augen. Warum ich dann nicht einfach frage, ob ich mitkann? Weil ich Angst habe bestätigt zu werden, dass man mich wirklich nicht dabei haben möchte…. Oder das ich dann aus Mitleid oder Gewissensbissen eingeladen werde aber nicht, weil die Person es wirklich möchte.

Doch wieso kann ich diese Menschen dann nicht ignorieren? Mich weniger mit Ihnen treffen und abgeben? Vielleicht weil ich die Bestätigung suche, dass ich schlecht bin, es nicht wert bin da zu sein. Weil ich Menschen brauche die mir zeigen „Siehste, du bist es nicht wert“, „Die Menschen mögen dich nicht“. Total absurd und dumm… aber ich laufe immer wieder zu den Menschen, die mir definitiv nicht gut tun und dafür sorgen, dass ich im negativem Gedankenstrudel bleibe. Dieses Gefühl, schlecht zu sein, nichts zu können, sich klein machen zu müssen.. ist mittlerweile ein Gefühl welches ich suche und immer wieder finde, worin ich mich wohl fühle, weil ich damit in meinen falschen Gedanken bestätigt werde und so zufrieden bin…

Und was ist mit den Menschen die dich mögen, dich gut behandeln und dich gern haben, fragt ihr euch? Ganz einfach… die widersprechen meinem Bild von mir selber, können ja nicht recht haben, also werden diese Personen mich wohl anlügen… Je positiver ein Mensch von mir denkt und mit mir umgeht, desto mehr Zeit verbringe ich mit den Personen, erzähle ihnen meine negativen Seiten und suche und fordere es heraus, dass die Person etwas Schlechtes über mich sagt. Denn dann fühle ich mich wieder bestätigt, ja ich hatte recht, die Person hat mich die ganze Zeit angelogen, mag mich eigentlich nicht. Ich wurde nur verarscht und war es nie wert mit der Person befreundet zu sein oder sich gut zu verstehen…

Ich kann dies reflektieren und sehen, doch ich bin noch nicht in der Lage daran etwas zu ändern… Und ja ich kann verstehen, dass Menschen, die mich mögen, mich positiv kennen lernen und gegen meine selbsthasserischen Mauern laufen irgendwann kein Interesse mehr daran haben. Im Inneren weiss ich, dass ich ein toller Mensch bin, eine super gute Freundin und bekomme immer wieder dieses Feedback von meinen Freunden. Ich bin froh dass es diese gibt. Doch akzeptieren und verstehen kann ich es nicht. Und ich kann unlogisches Verhalten nicht verstehen. Für mich ist es in der Theorie ganz einfach: Wenn ich etwas nicht mag, dann mache ich es nicht. Doch dies umzusetzen, fällt mir sehr schwer. Und wenn Freunde mir sagen, es geht ihnen nicht gut oder sie mögen nicht allein sein etc…sie aber von mir keine Hilfe möchten und sich meiner Ansicht nach widersprechen, denke ich wieder, dass ich daran schuld bin. „Die Person möchte keine Hilfe von mir“, „Ich bin es nicht wert dort zu sein“, „Ich bin nicht gut genug“ dadurch ziehe ich mich wieder runter, fühle mich bestätigt und fange an die Menschen, für die ich vor 5 Minuten durchs Feuer gegangen wäre, zu hassen. Zu denken dass alles nur erlogen war, dass ich schon wieder dumm auf jemanden herein gefallen bin… „Es doch klar war das die Person mich irgendwann abschießt, warum sollte man auch mit mir befreundet sein“. Ich hasse diese Gedanken, diese Gefühle, doch sie sind immer wieder da, benebeln mich und ich kann nicht klar Denken oder Handeln.

Natürlich verletze ich Menschen damit…und es trifft genau die Menschen, die mir gut tun, die mich mögen, denen ich etwas bedeute… ich vertraue ihnen nicht. Mache ihnen schnell vorwürfe, schiebe sie von mir weg. Aus Selbstschutz und als Schutz vor mir. Ich weiss dass ich Menschen, die mir nahe stehen besser verletzen kann und dadurch mich selber verletze. Ich habe mich sehr lange damit bestraft, mir meine Freunde zu nehmen, mich nicht mit Menschen zu treffen die mich mögen und mir gut tun und allein zu sein, da ich der Ansicht bin, ich habe es nicht verdient mit ihnen befreundet zu sein. Ich hätte es nicht verdient Freunde zu haben oder glücklich zu sein. Mittlerweile weiss ich, dass ich ein toller Mensch bin, der dies verdient hat, doch das Umsetzen fällt mir schwer. Ich bin froh, dass meine Besten mich zwischendurch wachrütteln, den Kampf gegen meinen Kopf und meine Gedanken nicht aufgeben und versuchen damit umzugehen.

Doch kann ich es erwarten, dass Menschen diesen Kampf eingehen? Ist es nicht besser, keine neuen guten Freundschaften zu gründen, damit Sie diesen Kampf nicht führen müssen? Sie vor meiner stark ausgeprägten emotionalen Art zu schützen? Habe ich das Recht dazu? Irgendwie fühle ich mich wohler damit, die Menschen nicht zu nah an mich und mein Leben zu lassen, da ich ihnen dann nicht so arg vor den Kopf stoßen kann und sie meine negativen Emotionen nicht mitkriegen müssen. Kleinigkeiten ziehen mich oft so schnell runter, machen mich enorm traurig und verletzen mich und ich weiss nicht mal wieso…. Aber haben diese Menschen nicht auch das Recht, selber zu entscheiden was sie möchten? Und meine stark positiven Emotionen mit zu bekommen? Ich freue mich so sehr über einen Gästelisteplatz oder wenn mich jemand fragt, ob wir etwas zusammen machen können.. Über eine Nachricht aus heiterem Himmel, das man mich gern hat und an mich denkt.. dass ich Stundenlang strahle und lächelnd durch die Gegend renne…

Ja ich bin extrem bei jeglicher Ausprägung meiner Emotionen… Es ist wohl nicht einfach mit mir, aber es scheint sich zu lohnen, sonst würden meine Besten Freunde nicht seit Jahren an meiner Seite stehen, mir Mut machen, mir sagen wie gern sie mich haben und immer wieder darum kämpfen, mit mir befreundet sein zu können….Ich hoffe dass ich das irgendwann von selbst erkenne und nicht alle Menschen versuche von mir zu stoßen, die mir etwas Gutes möchten.. nur weil ich zu skeptisch bin und emotional nicht weiss wie ich mich verhalten soll…

~Dely

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X-mas Vorverkauf zum Hörnerfest 2017 ist gestartet!

Es ist soweit, die Tickets für das Hörnerfest 2017 vom 30.06. – 01.07. können ab sofort vorbestellt werden! Das Mittelalter-Metall-Festival im Norden gilt schon seit langem als sehr beliebt und war letztes Jahr restlos ausverkauft. Daher gilt es sich schnell ein Ticket zu sichern. Das bisher bekannt gegebene Lineup umfasst schon jetzt großartige Bands wie: Tanzwut, Skalmöld, Skyclad und Fejd und man munkelt, dass noch vor Weihnachten weitere Bestätigungen folgen werden.

shirts17_XMas_HFPassend zu Weihnachten gibt es das Special Angebot: Das Hoernerfest X-mas-Paket-2017, für nur 5€ mehr erhält man das aktuelle Hörnerfest T-Shirt zum Ticket dazu. Die Eintrittstickets können in Lederform oder als Papierticket auch einzeln in diversen Vorverkaufsstellen erlangt werden. Der Preis für 3 Tage Spaß ist konstant bei 44€ inkl. Campsite geblieben! Greift zu und stürzt euch auf die Specialpakete mit T-Shirt oder die heißbegehrten Ledertickets, bevor sie vergriffen sind!
~Dely

Zum Shop: Tickets kaufen

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Strahlende Leuchtfeuer in Hannover

Am 27. Oktober spielt Schandmaul in Hannover im Capitol und verzaubert ihre Fans mit Songs von ihrem neuen Album „LeuchtFeuer“. Ab 19 Uhr dürfen die Fans in die Halle strömen und ab kurz vor acht geht es dann mit der Vorband Krayenzeit los. Es wird laut, bunt und kuschelig, denn Schandmaul möchte eine heimatliche Atmosphäre schaffen, bei der sich jeder als kleines Leuchtfeuer fühlen kann, der jemandem ein Licht in der Dunkelheit schenkt.

Das in den 20er gebaute und 1986 als Veranstaltungslocation umgebaute Capitol, bietet den perfekten Ort, um auch in dieser kalten Jahreszeit auf gute Live Musik nicht verzichten zu müssen und ist der optimale Ort, um kleine wärmende Leuchtfeuer zu entfachen.

SCHANDMAUL_2_300x150dpiSchandmaul möchte, assoziierend zum Albumtitel, den Menschen ein Licht im Dunklem geben, Hoffnung und Geborgenheit schenken und die Erinnerungen an Leuchtfeuer im Dunklen ins Gedächtnis zurückrufen. Schon früher dienten Leuchtfeuer als Hoffnungszeichen für Seefahrer, die ihrer Heimat bei Sichtung der Leuchtfeuer näherkamen. Aber auch verirrte, trauernde und hoffende Menschen erlangten durch Leuchtfeuer Kraft, Energie und ein Zeichen, an dem sie sich festhalten konnten.

Bei der ausgedehnten LeuchtFeuer Tour 2016/17 möchte Schandmaul viele Menschen zusammenführen und ihnen die Möglichkeit geben, dem Alltag zu entfliehen, zumindest für eine gewisse Zeit. Mit Geschichten und Musik Menschen verbinden und wer weiß, vielleicht wird bei dem einen oder anderen der kleine Funke entzündet, der ihn zu einem LeuchtFeuer macht.“ So heißt es von der Band selbst. Ich bin gespannt, wie sie diese Stimmung live in Hannover per formen und die Halle erstrahlen lassen.

Mit ihrer TourLeuchtFeuer“ die noch bis Mitte des nächsten Jahres geht, kommt Schandmaul durch Schweiz, Österreich und Deutschland. Die 1998 gegründete Band ist langsam ein echtes Uhrgestein der Mittelalter Muikszene. Seit 2004 tauchen ihre Lieder auch immer wieder in den deutschen Charts auf.

Das neunte Studioalbum istSchandmaul_Leuchtfeuer_3_300x150dpi seit dem 16. September im Handel erhältlich und mit dem Titelsong „Leuchtfeuer“ in den Charts vertreten. Neben der Standard Edition gibt es auch die „Limited Super Deluxe Fan Box“, welche neben der Musikcd noch eine weitere mit exklusiven Demos, eine DVD im Hardcoverbuch ein Poster und weiteres beinhaltet. Schaut doch im Shop vorbei, ob ihr noch ein Sonderexemplar ergattern könnt.

Wir werden am Donnerstag die Liveshow in Hannover genießen und euch natürlich davon berichten. Wenn ihr es nicht nach Hannover schafft, habt keine Sorgen, denn Schandmaul hat noch einige weitere Tourtermine.

~Dely & Rahl

Zur Website: Schandmaul.de

Schandmaul LeuchtFeuer Tour 2016/17

27.10.16 Hannover – Capitol *
28.10.16 Leipzig – Auensee *
18.11.16 Wiesbaden – Schlachthof *
19.11.16 Bochum – RuhrCongress *
25.11.16 Bremen – Pier 2 *
26.11.16 Berlin – Columbiahalle *
02.12.16 Rastatt – BadnerHalle *
03.12.16 Bielefeld – Ringlokschuppen *
04.12.16 Saarbrücken – Garage *
09.12.16 Nürnberg – Löwensaal *
10.12.16 Köln – Palladium *
16.12.16 Stuttgart – Theaterhaus *
17.12.16 München – Zenith *
03.02.17 Magdeburg – Altes Theater *
04.02.17 Rostock – M.A.U. Club *
10.02.17 Memmingen – Kaminwerk *
11.02.17 Ulm – Roxy *
18.02.17 Kaiserslautern – Kammgarn *
19.02.17 Kassel – 130bpm *
23.02.17 Frankfurt – Batschkapp *
24.02.17 Erfurt – Stadtgarten *
25.02.17 Dresden – Schlachthof *
10.03.17 A-Graz – Orpheum ²
11.03.17 A-Wien – Arena ²
05.08.17 Hamburg – Stadtpark ³

* Toursupport Krayenzeit
² Toursupport Zwielicht
³ tba = steht zur Zeit noch nicht fest | wird später bekannt gegeben

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Explosiver Sound und feurige Show in Hannover mit In Extremo

Am Samstag den 15.10.2016 zog es mich nach Hannover in die SwissLife Hall, um das In Extremo Konzert zu besuchen. Das neue Album „Quid Pro Quo“ versprach eine bunte Mischung lauter und abwechslungsreicher Musik. Vom „Roter Stern“, „Störtebeker“ bis hin zu “Flaschenteufel“. Zudem wird natürlich gehofft, dass auch einige altbekannte Hits mit in die Show eingebaut werden.  Dass die Bühnenshow und die Songs jedoch so überwältigend mit einer explosiven Darbietung verbunden werden würden, hätte vorher keiner geahnt. Es war eine atemberaubende Show, die noch Tage danach eine Gänsehaut und ein strahlendes Lächeln zaubert.

20161015_185017Am Samstag wurde die Stimmung immer besser und die Aufregung größer, denn gegen 14 Uhr wurde das Auto in Hamburg angeworfen und der Weg nach Hannover gestartet. Mit wenig Stau konnten wir recht schnell das Ziel erreichen: Die SwissLife Hall. Von außen eine eher unscheinbare Halle, vor der um 17 Uhr schon die ersten Fans standen. Um 18 Uhr reihten auch wir uns bei den wartenden Fans ein und konnten noch recht weit vorne stehen. Obwohl der Einlass erst um 19 Uhr stattfand, waren wir um 18:15 Uhr schon umringt von Fans. Als sich die Türen öffneten und wir endlich rein wollten, wurde uns leider mitgeteilt, dass wir die Presseausweise hätten vorher abholen müssen. Also gingen wir zurück holten die Ausweise ab und ernteten sehr bösartige Blicke, als wir an der Menge vorbei wieder direkt zum Einlass gingen. Endlich in der Halle waren wir geflashed, der Aufbau der Location ist wirklich optimal, nur irritierte es uns, dass die Stehplätze kaum genutzt wurden und dafür die Sitzplätze fast komplett belegt waren. Naja mehr Platz zum Tanzen!

IMG-20161016-WA0021Kurz nach 8 ging es dann endlich los mit der Vorband Hämatom, eine einzigartige Musik, bei der richtig gepogt und abgerockt werden konnte. Mit Songs wie „Ich bin Gott“ und „Fick dich“ heizten sie der Menge ein. Endlich warmgetanzt wurde eine kurze Umbaupause eingelegt, die fürs Bierholen und eine WC-Pause genuWir sind wurde. Wieder zurück auf unseren Stehplätzen, konnten wir aus der dritten Reihe das Flattern des Bühnenvorhanges sehen und die Spannung stieg. Mit einem lauten Knall fiel der Vorhang Stück für Stück und In Extremo zeigte sich mich dem gleichnamigen Titelsong der CD „Quid Pro Quo“. Natürlich folgten weitere Songs wie „Störtebeker“ und „Sternhagelvoll“ aber auch Hits wie „Vollmond“ „Frei zu sein“ und „Nur ihr allein“ wurden performt. Neben der großartigen Musik und der Performance der Künstler veränderte sich auch das Bühnen drei Mal während der Show. Als dies zusammen war schon sehr beeindruckend, die Stimmung ausgelassen und die Menge feierte als gäbe es kein Morgen mehr. Da legte In Extremo mit den Special Effekts noch einen oben drauf: Feuerkanonen, Konfettiwindkanonen und Luftschlangen feuerten in die Menge, das es nicht nur kunstvoll aussah, sondern ein Bild von weißem Regen über den Köpfen der tanzenden Fans entstand.

IMG-20161016-WA0005Weißer Himmel, mit Luftschlangen, die selbst an den Lampen und dem Gerüst hingen blieben und dazu ein feuriges Bühnenbild mit Feuerkanonen rundeten das Konzert nicht nur ab, sondern machten das Erlebnis einzigartig. Dieses Gefühl unter dem Beschuss des weißen Konfettis zu stehen, welcher sich wie ein sanfter Schleier auf einen legte war so bemerkenswert, dass die Augen vieler Fans zu glitzern anfingen, wie man es von den Kindern zu Weihnachten gewöhnt ist. Ein unglaubliches Gefühl, welches Songs wie „Lieb Vaterland, magst ruhig sein“ und „Feuertaufe“ aufwertete und das Erlebnis unbeschreibbar machte.

Obwohl die meisten In Extremo Songs nicht zum Pogen geeignet sind und man bei einigen Balladen denken könnte, dass es sich eher um gemütliche und ruhige Songs handle, so wird durch die Live Performance ein solcher Sog erzeugt, dass die ganze Menge zum Tanzen animiert. Ein Konzert, das unbeschreiblicher kaum sein könnte. Gegen 24 Uhr nach vermehrter Zugabe strömten die Fans an die kühle Luft und es wurde die sternenreiche Nacht genossen. Wir mussten leider wieder die Heimfahrt antreten und hörten natürlich nochmal alle In Extremo Songs auf der Rückfahrt.

Zu Hause angekommen fand ich noch die ein oder andere Erinnerung, denn der weiße Konfettiregen ist nicht spurlos verschwunden, er hatte sich an einiger Kleidung festgesetzt. Zugleich erinnerte ich mich wieder an den Augenblick als das Konfetti langsam auf mich niederrieselte, die überdimensionale Trommel, welche an der Bühne hing und dumpfe Klänge beim Schlagen von sich gab und die Feuerfontänen, die richtig einheizten. Fantastisch! Mit einem breiten Grinsen, strahlenden Augen und wundervollen Erinnerungen verzog ich mich gegen 3 Uhr nachts ins Bett und kann nur noch von diesem in Erinnerung bleibendem Konzert schwärmen. Großartig In Extremo! Ihr habt alle Erwartungen komplett übertroffen und ich bin wahrlich am überlegen, noch ein weiteres Konzert dieser tollen Tour zu besuchen, um das Feeling und die Stimmung erneut mitzuerleben.

Doch nächste Woche geht es erstmal zu Schandmaul… Seid gespannt.

Ein paar bildliche Eindrücke erhaltet ihr hier:

~Dely

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